Energieberatung
Wärmepumpen |
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Der weltweite Energieverbrauch hat sich seit 1970 verdoppelt und wird sich zum Jahr 2030 verdreifachen. Die Folge: Die fossilen Brennstoffe Öl und Gas schwinden und die Energiepreise steigen. Außerdem beeinflussen die hohen CO2-Emissionen unser Klima. Energieeffizienz ist heute gefragt, um die Zukunft zu sichern. Durch den Einsatz von Wärmepumpen können Hauseigentümer ihre Heizkosten nahezu halbieren, denn Wärmepumpen nutzen das konstant im Erdreich, in der Luft und im Grundwasser vorhandene Energiepotential und wandeln es in Heizwärme um. "Wer jetzt nicht auf Energieeinsparung durch moderne Technik setzt, wird mit ständig steigenden Heizkosten rechnen müssen." Etwa 80 % der Energie im Haushalt werden für das Heizen und warmes Wasser verbraucht. Effizienzverbessernde Maßnahmen bei der Heizungsanlage sind daher notwendig, um die eigenen Heizkosten gering zu halten. Wärmpumpen ziehen bis zu 75% der Energie aus kostenlos in Boden, Grundwasser oder Luft gespeicherter Sonnenenergie. 25% der Energie werden in Form von Strom als Antriebsenergie eingesetzt. Diese wird eingesetzt, um die Umweltwärme auf die für Heiz-Zwecke und Warmwasser notwendigen Temperaturen zu bringen. Wegen dieser hohen Energieeffizienz von Wärmepumpen ergeben sich im Endeffekt niedrige Heizkosten. Auch durch die Modernisierung der Heizanlage auf Brennwerttechnik und Solaranlagen lassen sich die Energiekosten erheblich senken. Nach Öl und Gas gehört Erdwärme zur dritten Generation der Energiequellen, mit denen man ein Haus heizen und Warmwasser erzeugen kann. Diese regenerative Energie wird immer beliebter: Der Anteil der Wärmepumpen in Deutschland hat sich in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt, in der Schweiz entscheidet sich schon jeder dritte Bauherr für die Erdwärmepumpe, im eher kühlen Schweden sind es sogar 90 %. Die Erdwärmepumpe hat in jedem Bereich Vorteile. Die Vorteile des Erdwärmepumpen-System:
Hierbei ist es völlig egal, ob Sie Brunnen, Flächenkollektor oder Erdsonde verwenden. |
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Die unterschiedlichen Wärmepumpensysteme |
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Die Nutzung regenerativer Energieformen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Dafür mitverantwortlich ist das ständig steigende Umweltbewusstsein und der Wunsch nach wirtschaftlicher, komfortabler und zukunftssicherer Heiztechnik. Dies zeigt auch der deutliche Trend zu Heizungsanlagen mit Brennwert- und Solartechnik. Auch Wärmepumpen nutzen regenerative Energien aus der Umwelt - und zwar die gespeicherte Sonnenwärme in der Luft, im Erdreich und im Grundwasser. |
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Wärme aus dem Grundwasser:Die Wasser/Wasser-Wärmepumpe bezieht die Wärme aus dem Grundwasser, dessen Temperatur unabhängig von der Jahreszeit und der Außentemperatur konstant ist. Aus einem Saugbrunnen wird das Grundwasser entnommen und nach der Wärmegewinnung in einen Schluckbrunnen zurückgeführt |
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Wärme aus dem Erde:Die Sole/Wasser-Wärmepumpe nutzt die Wärme aus dem Erdreich. Dort herrscht ganzjährig eine fast gleichmäßige Temperatur. Ein Erd-Kollektor in 1,5 m Tiefe, wie eine Heizschlange verlegt, entzieht der Erde die Wärme. |
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Wärme aus dem Luft:
Die Luft/Wasser-Wärmepumpe nutzt die von der Sonne erwärmte Außenluft. Da bei niedrigen Temperaturen die Heizleistung sinkt, der Wärmebedarf aber steigt, sollte ein zweiter Wärmeerzeuger die Wärmepumpe ergänzen. In Gebäuden mit sehr niedrigem Heizwärmebedarf, also in Niedrigenergiehäusern, ist die Luft/Wasser-Wärmepumpe in Verbindung mit einem zusätzlichen elektrischen Wärmeerzeuger monoenergetisch ganzjährig in der Lage, die gesamte Wärmeerzeugung sicherzustellen. |
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